Mitarbeiterbefragung

Eine Mitarbeiterbefragung erbringt der Unternehmensführung als Frühwarnsystem einen umfassenden Einblick in die generelle Motivationslage der Mitarbeiter und ihre Einstellungen zu firmeninternen Themen. Auf diese Weise erhalten Sie erhalten einen Überblick über die generelle Unternehmenssituation. Zusätzlich dient eine Befragung als Entscheidungsgrundlage für die Personalarbeit, beispielsweise bei der Konzeption von Führungskräftetrainings, der Verbesserung der internen Kommunikation, wie auch der unternehmensweiten Vertrauensbildung. Gerade das wechselseitige Vertrauen ist im Unternehmen von entscheidender Bedeutung, weshalb eine Befragung extern durch ein spezialisiertes,  erfahrenes und renommiertes Institut erfolgen sollte. Darüber hinaus gilt es, bei der Vorbereitung einer Mitarbeiterbefragung wichtige Vorkehrungen zu treffen und Regeln einzuhalten. Diese haben wir für Sie bereits in einer separaten Checkliste im Download vorbereitet.

Die Durchführung einer Befragung mit dem RAISCH-Institut durchläuft insgesamt 7 Schritte.

Schritt 1: Zieldefinition

In dieser Phase klären wir mit Ihnen die konkreten Zielesetzungen und die Rahmenbedingungen Ihrer individuellen Befragung. Wir empfehlen, bereits in einer sehr frühen Phase der Überlegungen zu einer Mitarbeiterbefragung den Betriebsrat gestalterisch mit in den Entscheidungsprozess einzubinden. Gerade die Einbindung und der Schulterschluss zwischen Unternehmensleitung mit den Vertretern der Belegschaft sorgen für Akzeptanz und eine hohe Beteiligungsquote der Befragung.

Schritt 2: Befragungsplanung

In dieser Phase wird zunächst ein umfassender Projektplan mit Meilensteinen erstellt und gemeinsam freigegeben. Danach wird der Online-Fragebogen entwickelt, das Befragungstool in unserem Internetportal programmiert, getestet und wiederum freigegeben. Mit Blick auf den eigentlichen Fragebogen gibt es je nach Aufgabenstellung entweder die Möglichkeit, einen individuellen Fragebogen für Ihre Bedürfnisse zu entwickeln oder einen bewährten Standardfragebogen zu nutzen.

Im Standardfragebogen werden neben allgemeinen Daten, beispielsweise der Dauer der Betriebszugehörigkeit oder der Altersgruppe, insgesamt 48 Fragen in 8 Dimensionen gestellt. Die 8 Dimensionen sind: Management, Führung, Kooperation, Veränderung, Kommunikation, Atmosphäre, Organisation und Prozesse sowie Arbeitsumfeld.

Schritt 3: Information an die Belegschaft

In dieser Phase wird die Belegschaft durch die Geschäftsleitung, die Führungskräfte und eine internen Publikation über die Befragung, die damit verbundenen Ziele, Ablauf und Bekanntgabe der Ergebnisse informiert. Das RAISCH-Institut stellt entsprechende neutrale Einladungsschreiben je nach Befragungsgruppe mit einem individuellen Zugangscode zum Online-Fragebogen zur Verfügung. Die Mitarbeiter können nun innerhalb der Befragungsgruppe, im Lostrommelverfahren ein beliebiges Einladungsschreiben ziehen. So bleibt die Anonymität gewahrt. Unsere langjährige Erfahrung hat gezeigt, dass gerade diese Vorgehensweise sehr viel Vertrauen erzeugt.

Schritt 4: Durchführung der Befragung

Mit dem Stichtag der Befragung wird das Online-Portal freigeschaltet. Die ersten Rückläufer werden durch unser Team begleitet. Wöchentlich wird über die Beteiligungsquote berichtet. So sind Sie immer auf dem Laufenden.

Schritt 5: Auswertung der Befragung und Berichterstattung

Zum vereinbarten Stichtag wird die Umfrage abgeschlossen und das Internet-Portal passiv geschaltet. Somit ist eine Befragung nach diesem Zeitpunkt gänzlich ausgeschlossen. Über die Beteiligungsquote wird innerhalb eines Arbeitstages informiert.

Die Auswertung und die Erstellung des Umfrageberichtes inkl. eventueller Benchmark-Vergleiche und der Kommentierungen durch das RAISCH-Institut, nehmen je nach Umfang der Befragung etwa 4 Wochen in Anspruch.

Schritt 6: Präsentation und Kommunikation der Ergebnisse

Die Ergebnisse werden durch den Befragungsleiter des RAISCH-Instituts präsentiert. Dabei hat sich bewährt, zunächst die Geschäftsführung, im Anschluss die Führungskräfte und schließlich den Betriebsrat separat zu informieren. Durch diese Vorgehensweise können Einzelergebnisse und deren Kommentierungen intensiver diskutiert und beurteilt werden.

Schritt 7: Maßnahmenplan

Schließlich sollte in der letzten Phase auch eine Kommentierung durch die Geschäftsführung

in Form einer Publikation oder einer Betriebsversammlung erfolgen. Wichtig in dieser Phase ist ein erster Maßnahmenplan. Damit wird der Belegschaft signalisiert, dass ihre Anregungen und identifizierten Verbesserungspotenziale auch tatsächlich umgesetzt werden.